Welch‘ ein Glück, dass Thomas J. Watson nicht recht behielt. Denn sonst hätte die Controlling Competence Stuttgart (CCS) am 24.11.2016 nicht in der IBM-Zentrale in Ehningen stattfinden können. Eine solche Zentrale hätte es vermutlich dann gar nicht gegeben. Überhaupt hätte die ganze Veranstaltung nicht stattgefunden. Denn es ging bei der diesjährigen CCS hauptsächlich um Themen wie Digitalisierung, Konnektivität und Vernetzung.

„Die CCS war ein fester Termin in meinem Kalender“, so Rosita Blaha. Für Blaha ist es unerlässlich, Trends frühzeitig zu erkennen, um ihre Kunden optimal zu betreuen. Die Themen rund um die Digitalisierung stehen dabei ganz oben auf ihrer Agenda. Denn die Experten sind sich einig, dass die Geschwindigkeit, mit der die neuen Technologien Einzug im Controlling halten, allgemein unterschätzt wird.

Markus Deutsch, Leiter Business Model Innovation, KPMG AG, überraschte die Zuhörer der CCS mit der Aussage, der letzte Buchhalter werde 2028 in Rente gehen. 63 % der Controller-Tätigkeiten lägen bereits heute im automatisierten Bereich. „Soziale und wirtschaftliche Vernetzung bestimmen die heutige Gesellschaft. Intelligente Technologien werden zum Schlüssel für den Erfolg“, so Deutsch.

Und welche Perspektiven hat dabei der Controllerjob? „Verstehen, was ich tue und warum ich das tue“. Die Entwicklung gehe in Richtung Business Analyst, so Prof. Dr. Andreas Seufert, Hochschule Ludwigshafen.

Bei der ganzen Diskussion um Digitalisierung dürfe aber eines nicht vergessen werden: „Hinter all' den Daten steht immer noch der Mensch!“. Beeindruckende Worte von Matthias von Daacke, Blanco GmbH & Co. KG.

Und sobald mehr als ein Mensch im Raum ist, findet Kommunikation statt. Einen stimme-vollen Ausklang bot daher Monika Klinger, Stimmtrainerin, mit den Sätzen: „Jeder Sprecher hat eine Verantwortung gegenüber den Menschen, die ihm zuhören (müssen)“.

Weitere Informationen zu der Controlling Competence Stuttgart